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Orthopädischer Fahrradsattel

Lesezeit: 11 Minuten

Fast dein gesamtes Körpergewicht lastet bei einer Radtour auf dem Fahrradsattel. Je aufrechter die Sitzposition auf dem Sattel, umso größer ist das Gewicht, das auf dem Gesäß und den Sitzbeinhöckern lastet.

Bei einer sehr aufrechten Sitzposition können schnell Druckstellen, Durchblutungsstörungen oder andere Probleme durch einen Fahrradsattel entstehen. Häufige Ursachen sind ein schlecht geformter Sattel oder eine zu geringe Sattelbreite. Oft kann eine andere Sitzhaltung beim Radfahren oder die korrekte Einstellung des Sattel- oder Lenkers das Problem lösen. In anderen Fällen ist ein geeigneter orthopädischer Fahrradsattel die einzige Lösung.

Welches ist der richtige Fahrradsattel für dich? Um diese Frage zu beantworten, gehen wir darauf ein, wie und wann Schmerzen durch den Sattel entstehen und wie sie vermieden werden können.

Inhalt
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Fahrradsattel richtig einstellen

Bei falscher Sattelposition können Knie-, Rücken-, Nacken- oder Gesäßschmerzen auftreten. Ein Fahrradsattel sollte zur Vermeidung dieser Problematiken immer waagerecht ausgerichtet sein und die Sattelhöhe sollte der Länge deiner Beine entsprechen.

Beim Einstellen des Fahrradsattels gilt folgende Formel: Schrittlänge × 0.885 = Sattelhöhe. Die Schrittlänge misst dabei die Länge zwischen Schritt und Fußsohle. Die richtige Sattelhöhe ist in der Praxis dann vorhanden, wenn deine Ferse sich am Pedal befindet und du dabei ein durchgestrecktes Knie hast.

Außerdem gilt: Wenn der Rahmen des Fahrrads passend ist, können die restlichen Bestandteile des Fahrrads unkompliziert richtig eingestellt werden. Durch eine Kombination aus richtiger Rahmengröße, passender Sattel- und Lenkereinstellung erreichst du eine optimale Sitzposition auf deinem Fahrrad. Die Sitzhaltung und die Sattelbreite sollten dabei immer mit dem Fahrradtyp übereinstimmen.

Wenn du beim Radfahren Schmerzen durch den Sattel hast, obwohl alle Fahrradkomponenten richtig eingestellt sind, solltest du über einen orthopädischen, ergonomischen bzw. medizinischen Sattel nachdenken. Diese Sattelarten sind darauf ausgelegt, dich und deine verschiedenen Körperregionen bei einer Radtour optimal zu unterstützen, da sie sich deinem Körper anpassen. Dazu können sie z. B. eine größere Sitzbreite, zusätzliche (Gel-)Polster oder besondere Aussparungen haben, um dir größtmöglichen Komfort nach deinen Bedürfnissen zu liefern.

Richtige Sitzposition: Rennrad

Die Sitzposition auf einem Rennrad hat viel damit zu tun, welche Leistung du erbringen kannst und wie wohl du dich beim Fahren fühlst. Deshalb sollte die Sitzposition genau zu dir, deiner Größe und deinem Fahrtyp passen.

Stelle zunächst sicher, dass die Rahmengröße und die Größe des Fahrradsattels passen. Deine Sitzposition kannst du zur Verbesserung deiner Sitzhaltung jederzeit weiter anpassen.

Die extrem gebeugte Sitzposition auf dem Rennrad belastet die Wirbelsäule, vor allem bei einem nicht gepolsterten Sportsattel. Durch diese Sitzposition musst du deinen Kopf häufig in den Nacken legen, um nach vorne zu schauen. Dadurch können Schmerzen in den Schultern und in der Halswirbelsäule entstehen. Die Lenker- und Sitzhöhe sollte deshalb gut aufeinander abgestimmt sein, um eine Überstreckung des Nackens zu vermeiden.

Bei einem Rennrad ist der Lenker meistens etwas tiefer montiert als der Sattel, wodurch die Schambeinkufen belastet werden. Es können Durchblutungsstörungen und Gefühle von Taubheit entstehen.

Solche unangenehmen Symptome können vermieden werden, wenn mehr Gewicht auf die Sitzknochen verlagert wird. Das Gewicht zu verlagern gelingt dir, wenn du folgendermaßen vorgehst: Der Sattel deines Rennrads sollte straff gepolstert sein und du solltest ihn weiter zum Lenker hinschieben, damit du auf dem breitesten Sattelteil sitzen kannst.

Für noch mehr Komfort kannst du einen Lochsattel oder Spaltensattel verwenden, der gut für die Durchblutung ist. Die optimale Sitzposition auf dem Rennrad ist folgende: Deine Arme sind leicht gebeugt und der Rücken ist gestreckt.

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Richtige Sitzposition: Mountainbike

Richtige Sitzposition: Mountainbike

Wenn du längere Zeit mit deinem Mountainbike unterwegs bist, gibt es mehrere mögliche Problemzonen: Den Sattel, den Lenker und die Gangschaltung. Der Sattel wird zwangsläufig zum Problem, wenn er nicht richtig eingestellt ist.

Häufig bist du mit der falschen Sattelhöhe auf deinem Mountainbike unterwegs, weil diese Höhe vorher nicht an deine individuelle Beinlänge oder an die Körpergröße angepasst worden ist. Bei einem zu niedrigen Sattel können Knieschmerzen und bei einem zu hoch eingestellten Sattel Sitzprobleme entstehen.

Um die passende Höhe für deinen Mountainbike-Sattel zu bestimmen solltest du dich auf dein Mountainbike setzen, eine Verse auf die Pedalmitte stellen und das Bein dabei durchstrecken.

Beim Mountainbike-Fahren stützt du dich mit den Händen häufig viel zu stark am Lenker ab, oftmals mit abgeknickten Handgelenken. Durch diese Fahrweise können ein Taubheitsgefühl in den Fingern, eine Überlastung der Arme oder Verspannungen im Nacken entstehen. Für eine optimalen Sitzhaltung solltest du darauf achten, dass du die Belastung gleichmäßig zwischen dem Lenker, den Händen, dem Sattel und dem Gesäß verteilst.

Durch eine weiter nach vorne gebeugte Sitzhaltung kann z. B. das Gesäß entlastet werden. Der Sattel sollte in diesem Fall etwas schmaler gewählt werden. Ergonomische Griffe können zur Entlastung der Hände, Arme und Schultern beitragen. Zusätzlich ist ein ergonomischer Sattel durch seine Anpassungsfähigkeiten gut für Mountainbikes geeignet.

Eine pauschale optimale Sitzposition für Mountainbikes lässt sich nicht festlegen, denn die Sitzposition bei Mountainbikes ist je nach Mountainbike-Typ unterschiedlich. Die Sitzposition auf einem All-Mountain-MTB ist z. B. etwas aufrechter als die deutlich sportlichere, viel flachere Sitzposition auf einem Race-Hardrail-Mountainbike.

Einen passenden Sattel für dein Mountainbike finden

Der Sattel, der bereits beim Kauf am Mountainbike montiert ist, ist meistens nicht optimal, auch nicht nach einer langen Eingewöhnungsphase. Gerade bei längeren Touren kannst du dadurch schnell Probleme bekommen. Von an unangenehmen Druckschmerzen, Schürfungen bis hin zu Rötungen kann alles dabei sein.

Diese Probleme sind in der Regel eindeutig auf einen falschen Sattel zurückzuführen. Um den richtigen Fahrradsattel für dich zu finden, kannst du im Fachhandel deinen Sitzknochenabstand messen lassen. In der Regel liegt der Sitzknochenabstand bei Männern zwischen 6–16 cm und bei Frauen zwischen 9–17 cm.

Im Fachhandel kannst du auch direkt verschiedene Modelle ausprobieren, um den Fahrradsattel zu finden, der optimal zu dir passt. Wenn du vor allem am Rücken sehr empfindlich bist, solltest du über einen entsprechend orthopädischen Sattel nachdenken. Dann steht Mehrtagestouren mit deinem Rad nichts mehr im Weg.

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Orthopädischer Sattel für Citybikes

Orthopädischer Sattel für Citybikes

Je aufrechter du beim Fahren auf dem Fahrrad sitzt, umso stärker wird der Sattel belastet. Die aufrechste Fahrposition und somit stärkste Belastung auf dem Sattel liegt bei Alltagsrädern, wie Citybikes oder City-E-Bikes vor. Da solche Fahrräder oft beinahe täglich benutzt werden, sollten sie auf jeden Fall einen komfortablen Sattel haben.

Ein orthopädischer Sattel (auch ergonomische oder medizinische Sattel genannt) sind etwas breiter, wodurch beide Sitzknochen auf die Sattel-Oberfläche passen, der Genitalbereich viel Platz hat und das Steißbein nicht direkt auf dem Sattel aufliegt.

Steißbeinschmerzen werden somit vermieden. Die Sattelbreite sollte etwas breiter sein als der Abstand zwischen den beiden Sitzknochen. Außerdem kann eine gefederte Sattelstütze eines orthopädischen Sattels den Fahrkomfort steigern und die Rückenbelastung beim Radfahren reduzieren.

Schmerzen durch Fahrradsattel bei Männern

Schmerzen durch Fahrradsattel bei Männern

Schmerzen durch den Sattel können natürlich auch bei Männern auftreten. Auch bei Männern ist die Breite des Fahrradsattels entscheidend. Diese Breite sollte dem Sitzknochenabstand entsprechen, wodurch auch bei Männern Taubheitsgefühle im Schrittbereich vermieden werden.

Eine tieferliegende Sattelspitze entlastet die häufigsten Probleme (Druck und Taubheitsgefühl im Intimbereich) durch den Fahrradsattel bei Männern. Aufgepasst: Zeigt die Sattelspitze zu stark nach unten, nimmt der Druck auf die Arme und Handgelenke zu. Auch bei einem tiefen Vorbau verlagert sich der Schwerpunkt nach vorne, wodurch die einerseits die Steigfähigkeit verbessert wird, die Überschlaggefahr jedoch zunimmt. Bergab sollte deshalb ein hoher Vorbau verwendet werden.

Es hängt vom Körperbau des Mannes oder der Frau ab, ob ein hoher oder tiefer Vorbau zu einer idealen Sitzposition führt. Bei langen Beinen und kurzen Oberkörpern sollte ein hoher Vorbau verwendet werden. Bei kurzen Beinen und langen Oberkörpern ist ein niedriger Vorbau ideal.

Schmerzen durch Fahrradsattel bei Frauen

Schmerzen durch Fahrradsattel bei Frauen

Frauen haben meistens schneller Sattelschmerzen als Männer. Weil Frauen ein breiteres und anders geformtes Becken haben als Männer, sollte diese Tatsache bezüglich der Sattelbreite und Sattelform beim Kauf eines Damensattels berücksichtigt werden. Grundsätzlich gilt, dass Damensättel etwas breiter und kürzer sein sollten, als ein Männersattel.

Durch einen passenden orthopädischen, ergonomischen oder medizinischen Sattel können Rückenschmerzen, Kribbel- oder Taubheitsgefühle im Gesäßbereich und andere Symptome eines ungeeigneten Sattels vermieden werden.

Für Frauen eignet sich häufig ein orthopädischer, ergonomischer bzw. medizinischer Sattel mit einer geteilten Sitzfläche. In der Mitte dieser Lochsättel befindet sich eine längliche Vertiefung, eine Ausbuchtung oder ein Loch, die den Druck von Damm- und Schambeinknochen nehmen.

Die Druckbelastung der Blutgefäße und Nervenenden wird bei vorgebeugter Sitzposition deutlich bis ganz reduziert. Sie beugen Scheuer- oder Druckstellen bei langen Strecken vor.

Außerdem drückt das tieferliegende Schambein der Frau häufig auf die Sattelspitze. Um dies zu vermeiden, solltest du den Sattel als Frau folgendermaßen einstellen: Neige den Sattel etwas nach vorne und nach unten. Versuche eine aufrechte Sitzposition einzunehmen, da auf diese Weise das Schambein angehoben wird.

Ein Fahrradsattel gegen Schmerzen am Steißbein

Probleme mit dem Steißbein während des Radfahrens treten meistens bei Frauen auf, weil das weibliche Steißbein beweglicher und empfindlicher ist als das männliche. Bei einer besonders aufrechten Sitzposition kann es passieren, dass das Steißbein mit dem Fahrradsattel in Berührung kommt, vor allem wenn ein zu weicher oder zu schmaler Sattel verwendet wird.

Ein zu schmaler Sattel kann zu einem erhöhten Druck am Steißbein führen. Ein zu weicher Sattel wiederum zum Einsinken der Sitzknochen und des Steißbeins. Durch das tiefe Einsinken der Sitzknochen werden der männliche Dammbereich, also der Bereich zwischen dem After und den äußeren Genitalien sowie der tieferliegende, weibliche Schambeinbogen stark belastet.

Als optimale Lösung kann ein medizinischer Sattel, meist als Stufensattel bekannt, mit gleichmäßiger Druckverteilung verwendet werden. Ein Stufensattel mit einer optimalen Breite sorgt nämlich für eine ideale Auflagefläche für die Sitzknochen, wodurch das Steißbein nicht mit dem Sattel in Berührung kommt.

Eine Vermessung der Sitzknochen ist auch hier hilfreich, damit eine optimale Sattelbreite ausgesucht werden kann. Sattelmodelle sind in ganz verschiedenen Sattelhärten erhältlich, die zur Fahrdauer und zum Fahrbereich passen sollten. Ein zu weicher Fahrradsattel eignet sich grundsätzlich meist nur für kurze Strecken und sollte vermieden werden.

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Ein Fahrradsattel gegen Rückschmerzen

Das Fahrradfahren ist normalerweise gut dazu geeignet, die Rückenmuskulatur und die Wirbelsäule zu kräftigen und zu stabilisieren. Überlastungen der Rückenmuskulatur treten beim Radfahren vor allem dann auf, wenn die Sitzhaltung sehr nach vorne gebeugt ist. Dadurch können schnell Schmerzen in den Armen, Handgelenken und im Rücken entstehen.

Je gestreckter der Oberkörper beim Radfahren ist, umso stärker wird die Rückenmuskulatur belastet. Ein überhöhter Sattel kann zwar die Aerodynamik und die Kraftübertragung auf die Pedale verbessern, aber er kann auch zu Rückenschmerzen führen, wenn die Rumpfmuskulatur zu schwach ist. Bei Rückenschmerzen empfehlen wir dir deshalb, immer auf eine aufrechte Sitzposition auf deinem Fahrrad zu achten und einen Sattel zu kaufen, der die aufrechte Haltung unterstützt.

Im Idealfall sollten alle Bestandteile des Fahrrad so eingestellt werden, dass sie genau zu deinem Körper passen. Wenn du zu einem Fachhandel gehst, kann dein Fahrrad professionell und passend eingestellt werden. Es ist in der Regel nicht ausreichend, nur den Fahrradsattel einzustellen. Das Fahrradlenker-Einstellen sollte ebenfalls erfolgen.

Falls du nach dem korrekten Einstellen deines Fahrrads immer noch Schmerzen hast, solltest du über die Vorteile eines orthopädischen Sattels nachdenken.

Ein Fahrradsattel bei Blasenproblemen

Beim Radfahren gibt es zwei Möglichkeiten, wie Blasenprobleme oder Blasenentzündungen entstehen können:

  1. Durch mechanische Einflüsse, die bei einer falschen Neigung und Höhe des Sattels oder eines gänzlich falschen Sattels erzeugt werden. Die Blase und die Harnröhre werden dabei abgedrückt, wodurch eine Reizung der Harnröhre entstehen kann. In solchen Fällen solltest du immer über einen ergonomischen Sattel mit einem Loch bzw. einer Vertiefung nachdenken, um den Druck zu reduzieren.

  2. Eine Blasenentzündung kann aber auch auf eine bakterielle Infektion zurückzuführen sein, die sie von einem Urologen abklären lassen sollten. Bakterien können beim Radfahren durch den Schweiß nämlich von außen in die Harnröhre gelangen. Um Blasenentzündungen beim Radfahren zu vermeiden, sollten du unbedingt einen passenden Sattel kaufen und eine korrekte Sitzposition beim Radfahren einnehmen.

Zusätzlich solltest du deine Fahrradhose und die dazugehörigen Sitzpolster regelmäßig reinigen. Regelmäßiges Trinken ist ebenfalls empfehlenswert, um Blasenentzündungen während einer Radtour vorzubeugen.

Ein Sattelüberzug, zum Beispiel aus einem alten Handtuch, kann einen kalten Sattel verhindern. Wenn du deinen Sattel mit einer Plastiktüte oder mit einer anderen Sattelabdeckung schützt, brauchst du außerdem nicht mehr auf einem nassen Fahrradsattel zu sitzen. Durch Entfernen der Sattelabdeckung kannst du schnell für eine trockene Sitzgelegenheit beim Radfahren sorgen.

Ein Fahrradsattel bei Prostataproblemen

Vor allem bei häufigen und langen Radtouren können bei Männern Entzündungen der Prostata entstehen, während es bei Frauen schneller zu Infektionen, Entzündungen der Vaginalschleimhaut und Blasenentzündungen kommen kann.

Männer, die Probleme mit der Prostata haben, neigen schneller dazu, Schmerzen durch den Fahrradsattel und im Unterrücken zu bekommen. Beim Sitzen auf dem Fahrradsattel können Taubheitsgefühle und ein starker Druck auf der Prostata entstehen, was ausgesprochen unangenehm ist. Vor allem lange Radtouren sind durch diesen Schmerz kaum auszuhalten. Warnsignale, wie Taubheitsgefühle in der Prostata, sollten deshalb schnellstens untersucht werden.

Taubheitsgefühle durch einen zu hohen Sitzdruck können schnell zu chronischen Reizungen oder zu einem erhöhten PSA-Wert führen, der eine Indikation für ein Prostatakarzinom sein kann. Spätestens nach einer Prostata-Operation gibt es medizinische Gründe dafür, dass die Druckentlastung im Dammbereich unbedingt vermieden werden sollte.

Medizinischer IMS-Fahrradsattel

Der medizinische ISM-Fahrradsattel, der für Männer und Frauen erhältlich ist, ist speziell darauf ausgerichtet, dass Sattelschmerzen an der Sattelspitze vermieden werden. Es handelt sich bei dieser Art Sattel mit 29 cm um einen der breitesten erhältlichen Fahrradsättel. Er biete durch seine Breite zusätzlich eine optimale Hüftunterstützung.

Durch seine Spezialöffnung und die spezielle ISM-Sattelform werden die Genitalien (inklusiv der Prostata) und die Nervenbahnen beim Radfahren geschont, wodurch die Durchblutung in diesen Regionen nicht abgeklemmt werden kann.

Ein Fahrradsattel bei Übergewicht

Radfahren ist immer möglich, egal wie alt man ist. Auch bei Übergewicht ist Radfahren vorteilhaft und gelenkschonend, weil du auf dem Fahrrad das eigene Körpergewicht nicht tragen musst.

Es ist wichtig, dass das Fahrrad und insbesondere der Fahrradsattel für die benötigte Gewichtsklasse geeignet sind. Auch wenn du anfangs Probleme mit Steigungen hast oder deine Knie wehtun, solltest du dich nicht davon abhalten lassen, auf dein Fahrrad zu steigen. Eher solltest du dann in einen guten orthopädischen, ergonomischen oder medizinischen Fahrradsattel investieren.

Es ist wichtig, dass du einen robusten, atmungsaktiven, pflegeleichten und reißfesten Sattel verwendest. Außerdem sollte er aufgrund des höheren Gewichts eine breite Sitzfläche haben.

Ein geeigneter Sattel sollte bis zu 150 kg belastbar sein, eine stoßabsorbierende Dämpfung und eine stabile Sattelschale haben sowie eine optimale Passform für dich bieten. Achte auch darauf, dass du den Fahrradsattel richtig montierst.

Häufig gestellte Fragen

Was ist ein orthopädischer Fahrradsattel?

Ein orthopädischer Fahrradsattel ist darauf ausgelegt, deine verschiedenen Körperregionen bei einer Radtour optimal zu unterstützen, da sie sich deinem Körper anpassen.

Dazu kann ein solcher Sattel beispielsweise eine größere Sitzbreite, zusätzliche (Gel-)Polster oder besondere Aussparungen haben, um dir größtmöglichen Komfort nach deinen Bedürfnissen zu liefern.

Wann brauche ich einen orthopädischen Fahrradsattel?

Die richtige Sattel- und Lenkereinstellung deines Fahrrads ist entscheidend, um beim Radfahren keine Schmerzen zu haben. Außerdem muss die Breite deines Fahrradsattels zu dir und deiner Sitzposition auf dem Fahrrad passen.

Wenn du beim Radfahren Schmerzen durch den Sattel hast, obwohl alle Fahrradkomponenten richtig eingestellt sind, solltest du über einen orthopädischen, ergonomischen bzw. medizinischen Sattel nachdenken.

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