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E-Bike-Akku laden

Schwierigkeitsgrad : Mittel

Lesezeit 7 Minuten

Damit dein E-Bike-Akku so lange wie möglich gut erhalten bleibt, solltest du von Anfang an wissen, wie du deinen E-Bike-Akku laden musst. Dazu solltest du dir die Ladeanleitung der Herstellerfirma genau durchlesen, denn jeder Fahrradakku unterscheidet sich etwas von den anderen.

Damit die Langlebigkeit und eine möglichst hohe Reichweite deines E-Bike-Akkus lange erhalten bleibt, haben wir einige Tipps für dich zusammengestellt.

Inhalt

Wann solltest du deinen E-Bike-Akku laden?

Sollte der Akku deines E-Bikes zu Anfang fast vollständig entladen sein, empfehlen wir dir, ihn vor dem ersten Gebrauch vollständig aufzuladen. Ist der Fahrradakku bereits geladen, kannst du dein E-Bike sofort nach dem Kauf benutzen.

E-Bike-Akkus bestehen aus Lithium-Ionen-Batterien und verlieren ihre maximale Kapazität nicht, wenn sie nur teilweise aufgeladen sind, so wie du es von Handyakkus kennst.

Es ist wichtig zu wissen, wie du deinen E-Bike-Akku richtig laden kannst, damit die Leistungsstärke deines Fahrradakkus noch lange erhalten bleibt. Dabei gilt: Ein E-Bike-Akku sollte am besten nicht vollständig aufgeladen werden. Auf gar keinen Fall aber darf ein Akku jedoch vollständig entladen werden, da dadurch Tiefenentladung entstehen kann.

E-Bike laden: Zwischen 40–70 % ist optimal

Im Idealfall solltest du dein E-Bike aufladen, wenn die Kapazität unter 70 % liegt. Dies ist im Normalfall jedoch nicht immer möglich. Versuche daher den E-Bike-Akku zu laden, wenn seine Kapazität zwischen 40–70 % liegt.

Sorge dafür, dass sich der E-Bike-Akku niemals vollständig entlädt, da sonst Tiefenentladung entstehen kann. Ein E-Bike Akku unterwegs oder während der Fahrt zu laden ist eher umständlich. Nach einer langen Radtour solltest du deinen E-Bike deshalb sofort aufladen. Das E-Bike zu laden ist auch dann wichtig, wenn du es über einen längeren Zeitraum nicht benutzt.

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Tiefenladung vermeiden

Die sogenannte Tiefentladung ist der häufigste Grund dafür, dass Akkuzellen von E-Bikes zerstört werden, wodurch Fehlfunktionen oder auch Totalausfälle entstehen können. Als Lösung kommt dann oftmals nur der Zellentausch des E-Bike-Akkus oder der Kauf eines neuen Akkus in Frage.

Um hohe zusätzliche Kosten zu vermeiden, ist es wichtig, das E-Bike-Akku richtig zu laden. Längere Unterbrechungen des Ladevorgangs oder kurze Ladezyklen zwischendurch sind beim Aufladen kein Problem.

Wie oft kann ein E-Bike-Akku aufgeladen werden?

Wie oft kann ein E-Bike-Akku aufgeladen werden?

Ein Lithium-Ionen-Akku hat 500–1.000 Ladezyklen. Ab 500 Ladezyklen verliert der Fahrradakku langsam seine Ladekapazität und verfügt dann nur noch über 60–70 % seiner ursprünglichen Kapazität.

Um die Kapazität des Akkus so lange wie möglich zu erhalten ist es wichtig, dass du gut mit deinem E-Bike-Akku umgehst. Außerdem sollte der Akku über ein sogenanntes BMS (Batterie-Management-System) verfügen, wodurch er vor Überlastung beim Aufladen geschützt wird.

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Beeinflussende Faktoren beim E-Bike-Akku laden

Ein E-Bike-Akku kann bei dir zu Hause oder unterwegs, an bundesweiten Ladestationen für E-Bikes aufgeladen werden. Bei den meisten öffentlichen Ladestationen ist das E-Bike-Akku-Laden kostenlos.

Die Ladezeit eines leeren Akkus hängt von der Größe des Akkus sowie vom Akkutyp und seiner Kapazität ab. Ein leerer Fahrradakku benötigt 2–6 Stunden, um vollständig aufzuladen.

Wie schnell sich ein E-Bike laden lässt hängt auch von anderen Faktoren ab. Ein E-Bike-Akku braucht mehr Zeit zum Aufladen, wenn er komplett leer ist oder bei niedrigen Temperaturen aufgeladen wird. Auch nach langer Lagerung dauert das E-Bike-Akku-Laden im Durchschnitt länger.

Genaue Akkuladezeit bestimmen

Die Akkuladezeit hängt von den Wattstunden des E-Bike-Akkus ab. Die genauen Wattstunden des Akkus kannst du wie folgt ausrechnen: Akkuspannung in Volt × Amperestunden. Beispielsweise: 24 V × 12 Ah = 288 Wh. Beide Angaben findest du auf deinem E-Bike-Akku oder in seiner Beschreibung.

Die genaue Ladezeit ist außerdem von deinem konkreten Akkumodell, dem Zustand des Akkus sowie deinem Ladegerät abhängig.

Bei einem normalen Ladegerät dauert es bei einer Akkukapazität von 300 Wh im Durchschnitt 2,5–3 Stunden, um das E-Bike vollständig zu laden. Bei einer Akkukapazität von 600 Wh dauert es demnach ca. 5,5 Stunden.

Ladezeiten für das E-Bike-Akku-Laden
Wattstunden des Akkus Dauer für 50 % Ladung Dauer für 100 % Ladung
300 Wattstunden 1–1,5h 2,5–3h
400 Wattstunden 2–2,5h 3,5h–4h
500 Wattstunden 2,5h-3h 4,5–5h
600 Wattstunden 3,5–4h 5–5,5h
800 Wattstunden 4,5–5h 7–7,5h
1000 Wattstunden 5,5–6h 9–9,5h

Es besteht die Option, dein E-Bike-Akku mit einem Schnelllader aufzuladen. Das ist nur dann möglich, wenn dein E-Bike-Akku mit der sogenannten E-Motion-Technologie ausgestattet ist. Ein Schnelllader braucht nur halb so lange, um einen E-Bike-Akku zu laden, wie in der Tabelle angegeben.

E-Bike-Akku aufladen: Kosten

Wenn du ein E-Bike hast, solltest du berücksichtigen, dass beim Laden des E-Bike-Akkus Kosten entstehen.

Kosten für das E-Bike-Akku-Laden
Energiegehalt Akku Kosten vollständiger Ladevorgang Stromkosten für 500 Ladevorgänge Stromkosten für 1000 Ladevorgänge
300 Wh 8,7 Cent 43,50 Euro 87 Euro
400 Wh 11,6 Cent 58 Euro 116 Euro
500 Wh 14,5 Cent 72,50 Euro 145 Euro
600 Wh 17,4 Cent 87 Euro 174 Euro

Das richtige Ladegerät verwenden

Wenn du deinen E-Bike Akku laden möchtest, solltest du einiges beachten. Zuerst einmal ist es wichtig, dass du zum Aufladen immer nur das dazugehörige Ladegerät verwenden solltest. Bei einem Ersatzakku oder bei einem Ersatzladegerät sollte es sich immer um ein passendes Modell handeln, damit der Ladevorgang und die Stromstärke der Ladung optimal zu deinem E-Bike-Akku passt.

E-Bike-Akku bei Zimmertemperatur laden

Du solltest deinen Fahrradakku nur bei Zimmertemperatur laden. Außerdem sollte der E-Bike-Akku nicht an einen Ort mit Minustemperaturen geladen werden, sondern an einem trockenen, dunklen Ort, der nicht zu kalt oder zu warm ist.

Wenn du dein E-Bike an einem besonders kalten Tag im Winter benutzen möchtest, solltest du den aufgeladenen Akku erst kurz vor der Radtour wieder einbauen, damit dieser nicht zu kalt wird.

Teilladung des E-Bike-Akkus

Es ist nicht notwendig, den E-Bike-Akku bei einem Ladezyklus vollständig aufzuladen. Die Lithium-Ionen-Zellen des Akkus können je nach Bedarf auch kurz geladen werden. Das Teilladen hat keine negativen Folgen auf den Energiespeicher. Ein E-Bike-Akku sollte aber immer eine ausreichende Restspannung (ca. 40 %) haben, damit Tiefentladung vermieden werden kann.

Nicht nur Tiefentladung, sondern auch Überladung beanspruchen einen Lithium-Ionen-Akku besonders, deshalb sollte ein Fahrradakku nie ganz voll oder ganz leer sein. Du solltest einen E-Bike-Akku bis maximal ca. 80 % laden. Ein Batteriemanagementsystem hilft dabei, dass es beim E-Bike-Akku-Laden zu keiner Überladung kommen kann.

Die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus verlängern

Die Lebensdauer eines E-Bike-Akkus verlängern

Die Lebensdauer deines Akkus ist meist bereits beeinträchtigt, wenn du merkst, dass sich dein Fahrradakku nicht gut laden lässt. Du kannst in diesem Fall einen Zellentausch an deinem Akku durchführen lassen. Der Zelltausch ist eine preisgünstigere Alternative zum Neukauf eines E-Bike-Akkus.

Sollte das Zellenmaterial oder das BMS deines E-Bike-Akkus besonders stark beschädigt sein, kannst du einen Zellentausch veranlassen. Bei diesem Vorgang wird der alte Zellenblock durch einen neuen Zellenblock ersetzt. Der Zellentausch sollte dabei immer im Fachhandel durchgeführt werden. Wenn diese Option nicht besteht, muss ein neuer Akku gekauft werden.

Akku-Check im Fachhandel

Der Akku-Check deines E-Bikes sollte im Fahrrad-Fachhandel durchgeführt werden. Dort werden besondere Testgeräte verwendet, mit denen die Leistungsfähigkeit des Akkus gemessen werden kann.

Bei einem zusätzlichen System-Check, wird der Bordcomputer und das Motorsystem überprüft. Außerdem sollten die Kontakte am Akku und am Display jederzeit trocken sein.

Wie schnell einzelne E-Bike-Teile verschleißen, hängt stark davon ab, wie oft Dreck oder Salz in die Bremsen oder in den Antrieb geraten. Bremsen, Bremsbeläge, Kettenblätter, Reifen, die Gangschaltung oder auch Lichtanlagen sollten deshalb regelmäßig kontrolliert werden, um die Fahrsicherheit zu maximieren.

E-Bike-Akku so sicher wie möglich laden

Beim Aufladen an der Steckdose solltest du darauf achten, dass sich keine brennbaren Materialien in Reichweite befinden. Bei großen Temperaturschwankungen zwischen draußen und drinnen sollte der E-Bike-Akku zuerst zehn Minuten Zeit bekommen, um sich an die Zimmertemperatur zu gewöhnen, bevor er aufgeladen wird. Ansonsten kann er sich beim Aufladen aufblähen und sogar entzünden.

Nach dem E-Bike-Akku-Laden sollte der Akku schnell vom Stromnetz entfernt werden. Er sollte niemals länger als 24 Stunden am Ladegerät angeschlossen sein.

Weil dein E-Bike-Akku besonders kalte oder warme Temperaturen nicht sehr gut verkraften kann, ist eine Schutzhülle empfehlenswert, damit die Temperatur des Akkus jederzeit stabil bleibt.

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Fahrradakku lagern

Fahrradakku lagern

Willst du dein E-Bike, das keinen herausnehmbaren Fahrradakku hat, über einen längeren Zeitraum nicht benutzen? Dann kannst du das E-Bike in die Garage, in den Keller oder in den Abstellraum stellen. Alle diese Räumlichkeiten sollten jedoch trocken, dunkel und nicht zu kalt oder zu warm sein.

Wenn dein E-Bike-Akku herausnehmbar ist, kannst du dein E-Bike auch an einem etwas kälteren Ort abzustellen. Der ausgebaute Fahrradakku kann dann separat bei Zimmertemperatur an einem trockenen, dunklen Ort aufbewahrt werden.

In diesem Fall kannst du deinen Akku auch mit einer E-Bike-Akku-Schutzhülle ausstatten. Diese hält den Kälteempfindlichen Akku etwas wärmer.

Achte darauf, dass du deinen E-Bike-Akku auch dann laden solltest, wenn du ihn längere Zeit nicht benutzt. Vor der Lagerung solltest du ihn zu mindestens 50 % oder höher aufladen, um Tiefenentladung vorzubeugen.

Häufig gestellte Fragen
Wie sollte ich meinen E-Bike-Akku richtig laden?

Ein E-Bike-Akkus solltest du idealerweise laden, wenn seine Kapazität unter 70% liegt.

Achte darauf, das Akku nicht vollständig aufzuladen: Ein Ladestand zwischen 40–70 % ist ideal. Akkuladungen unter 30% und über 80% sollten ebenfalls vermieden werden, um Tiefenentladung und Überladung zu vermeiden.

Achtung: Sollte dein E-Bike-Akku nach dem Kauf vollständig entladen sein, kannst du ihn vor der ersten Nutzung vollständig aufladen.

Kann ich ein E-Bike-Akku unterwegs laden?

Wenn du ein Ladegerät dabei hast, spricht grundsätzlich nichts dagegen, dein E-Bike-Akku unterwegs zu laden. Das Laden dauert jedoch eine Weile und ist daher nicht besonders praktisch.

Achtung: Ein E-Bike-Akku sollte idealerweise bei Zimmertemperatur (ab 10 Grad Celsius oder wärmer) geladen werden. Im Winter solltest du dein E-Bike-Akku niemals draußen laden!

Wie oft kann ich meinen E-Bike-Akku laden?

Ein Lithium-Ionen-Akku hat zwischen 500 und 1.000 Ladezyklen. Ab 500 Ladezyklen verliert der Fahrradakku langsam seine Ladekapazität und verfügt dann nur noch über 60–70 % seiner ursprünglichen Kapazität.

Um die Kapazität des Akkus so lange wie möglich zu erhalten ist es wichtig, dass du dein E-Bike-Akku immer richtig lädst und lagerst. Außerdem sollte der Akku über ein sogenanntes BMS (Batterie-Management-System) verfügen, wodurch er vor Überlastung beim Aufladen geschützt wird.

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